I love art from Berlin

von Robert Stieghorst
 
 

Ich bilde mir nicht ein, zu wissen, wie die Dinge wirklich sind. Ich nehme das, was ich tue, ernst und brauche meinen Humor, um sämtliche "Tatsachen" in meinem Lebensumfeld zu akzeptieren.


Der 1987 in Bielefeld geborene Robert Stieghorst studierte an der Universität der Künste in Berlin, wo er 2013 den Bachelor in Bildender Kunst erwarb. Seit 2013 ist er Meisterschüler in der Klasse von Professor Thomas Zipp. Sein Schaffen konnte er in den letzten Jahren bereits in verschiedenen Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland und mehreren europäischen Ländern präsentieren, zuletzt auch in der Galerie Karin Sutter in Basel.

Sein Werk besteht mehrheitlich aus Mixed Media, wie z.B. Collagen, sowie Installationen. Dabei pflegt er einen Stil mit unverkennbar surrealistischen Zügen und einer postmodernen Leichtigkeit im Umgang mit Versatzstücken resp. Gestaltungselementen aus dem Fundus des gesamten Kulturerbes. Dies wird besonders bei seinen phantasievollen Collagen sichtbar, von denen wir an den Kunst-Tagen eine kleine Auswahl präsentieren können: Sie kreisen um Themen wie Einsamkeit, Verlorenheit, Identität, vermutete Wahrheit sowie Traum und Wirklichkeit - alles Grundfragen des menschlichen Seins - und stellen diese als surreale Welten dar. Beim Betrachten dieser Collagen kann es nicht verwundern, dass er gerne Luis Bunuel und Wes Anderson kennenlernen möchte - quasi den Urvater und den heutigen Fackelträger des surrealen Kinos. Erst recht unterstreicht er mit seiner Installation diese stilistische Verbundenheit - doch sei hier nichts näheres darüber verraten.


 

Die Werke von Robert Stieghorst sind in der zweiten Woche der Kunst-Tage vom 17. - 21.September 2014 ausgestellt.



Web / Kontakt:

rstieghorst.blogspot.com/