Abstrakte Fotografie 

Jochen Teichert
 
 

Jochen Teichert (*1945) setzte sich schon als Jugendlicher mit der Fotografie auseinander und während seines Studiums zum Nachrichtentechniker folgten bereits in den Siebzigerjahren seine ersten Ausstellungen. Heute widmet er sich schwergewichtig der abstrakten Fotografie: mittels digitaler und traditioneller Bildbearbeitung schält er die Struktur von realen Objekten heraus. Überzeugt davon, dass das wahre Wesen der Dinge in ihrer Struktur liegt, macht er eben diese mit intensiver Farbgebung sowie bewusster Komposition für die Betrachterin sichtbar.

Jede Betrachterin wird dabei ihre eigenen Emotionen und Gedanken entwickeln - Inhalt entsteht durch das ästhetische Erlebnis des betrachtenden Individuums und der Künstler kann nur bedingt darauf Einfluss nehmen. Dieses Phänomen und das Bewusstsein, dass während des Erschaffens seiner abstrakten Fotografien ungeplante Dinge passieren und dadurch ebenfalls neue Elemente dazukommen, faszinieren Jochen Teichert immer wieder aufs Neue: Weder zu Beginn seiner Arbeit noch nach Vollendung eines Werkes steht dessen Aussage eindeutig fest.

Anhand ausgewählter Bilder gibt uns Jochen Teichert deshalb einen Einblick in diese Prozesse und schickt uns mit der Frage, wie Kunst überhaupt entstehe, in ein lustvolles Gedanken- uns Sinnesspiel.

 

„Ich will nicht, dass ein Bild wie etwas aussieht,

das es nicht ist, und ich bin der Meinung, dass ein Bild wirklicher ist, wenn es aus Teilen der wirk-lichen Welt gemacht ist.“


Zitat: Robert Rauschenberg

Jochen Teichert ist am Freitag 4. Oktober von 10 - 22 Uhr persönlich vor Ort.


Die Fotografien sind vom 2. - 6. Oktober 2013 in der Kalberhalle Lichtensteig ausgestellt.

Web / Kontakt:

artnumen.eu